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Ballonfahren in Sachsen

Ballonfahren in Sachsen

12.09.2011 18:51



Ballonfahren….


…. ist die Kunst, freiwillig in die Luft zu gehen, unberechenbaren Winden zu trotzen
und heil wieder herunterzukommen – jedoch möglichst nicht im Ozean.*

Wie so etwas abläuft, möchte ich euch heute zeigen.
Kommt mit, zu einer Fahrt des Unternehmens Ballonfahrt – Sachsen, Inh. Ronny Lorenz.



Hinter dem Begleitfahrzeug her geht es zum Startplatz.



Das Aufrüsten des Ballons, das von der Ballonmannschaft und den Passagieren
gemeinsam durchgeführt wird, beginnt.
Zuerst wird der Ballonkorb mit Propangasflaschen bestückt und der Brenner zusammengebaut.
Danach werden die Bordgeräte, wie Variometer und das Funkgerät im Korb befestigt.
Der Korb wird auf die Seite gelegt und die Ballonhülle ausgerollt.



Gäste können es sich solange noch im Klee gemütlich machen.



Mittels eines Gebläses wird die Hülle aufgeblasen….







… und mit dem Brenner erwärmt.



Aber was ist das? Der Deckel hat sich gelöst, der Ballon fällt zusammen und alles beginnt von vorn.
Passiert auch nicht so oft!







Doch nun richtet sich der Ballon wie von alleine auf und die Fahrt kann beginnen.
Hoffentlich gibt es keinen Absturz! Aber was versteht man darunter?

Ein Absturz ist eine „Mehr oder weniger kontrollierte Bewegung eines Luftfahrzeuges,
in der Hauptsache vertikal nach unten gerichtet. Ende des Absturzes ist die Landung,
die dann als geglückt gilt, wenn die Trümmer in Landerichtung liegen
und der Pilot freihändig stehend seinen Namen sagen kann.“*





Dem Begleitfahrzeug hinterher, fahre ich durch Bautzen, um dem Ballon zu folgen.
Die Fotos dazu sind nicht perfekt, aber sie wurden unter größten Gefahren gemacht
und deshalb zeige ich euch sie trotzdem. (Selbst gefahren, auf den Verkehr geachtet,
den Ballon mit den Augen verfolgt und Fotos während der Fahrt durch die Frontscheibe gemacht)





Nördlich von Bautzen am Stausee positionieren wir uns, um den Ballon zu erwarten.



Im Hagebuttenbusch wartend….



konnte man ihn ganz hinten, klein wie eine Hagebutte, erblicken.



Aber schon war er in anderer Richtung davongeschwebt.



… und wieder ging es dem Begleitfahrzeug hinterher….




….dem voraussichtlichen Landeplatz entgegen.



Da kommen sie!





Landung perfekt!



Die Luft wird herausgelassen…



... und der Pilot erzählt Geschichten von unterwegs.



Schaulustige treffen ein.



„Kannste glauben, ich kann das auch….!“



Glückliche Ballonfahrer und nachdem die Hülle gemeinsam verstaut wurde…



… wird die Taufe vorbereitet.



Nach alter Ballönertradition wird jeder Passagier in den Adelsstand der Ballöner erhoben. In Form einer "Feldtaufe".



Mit Erde, Feuer und Sekt bildet die Taufe den krönenden Abschluss.

Wer jetzt Lust bekommen hat, kann sich hier http://www.ballonfahrt-sachsen.de/index.html informieren und buchen.

Veröffentlichung der Fotos erfolgte mit Zustimmung der abgebildeten Personen.
* Zitate aus "Ballonfahren" von Jürgen Wieshoff



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Kommentare
  • .BiL.
    13.09.2011 16:38

    Zitat
    Passiert auch nicht so oft!



    Aber was, wenn so etwas unterwegs passiert?

    Antwort von Edi - siehe oben


  • Ego
    13.09.2011 16:25

    Ich danke euch!

    Zitat
    Aber was, wenn so etwas unterwegs passiert?

    Das tut es nicht. Normalerweise passiert es auch nicht während des Aufblasens.
    Die Innenluft "drückt" nämlich den Deckel gegen das Netz. Anscheinend war beim Aufblasen der Deckel nicht richtig befestigt gewesen und die Luft hat ihn verschoben.


  • .BiL.
    12.09.2011 20:04

    Tolle Sache! Und spannend! Die Fotos beim Aufblasen und das Kind finde ich richtig gut.
    Vielen Dank!


  • Elfe
    12.09.2011 19:26

    Ich bin begeistert!




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